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am 13. September 2020 - 20:00 - 22:00 Uhr - Azur, die Bar im Verde


Die aus Vancouver, Kanada, stammende Sängerin Nina Michelle begann bereits im Alter von 5 Jahren ihre klassische Klavierausbildung. Nach ihrem Abschluß mit Auszeichnung und Stipendium setzte sie ihr Instrumental- und Vocalstudium an der Capillano University, North Vancouver erfolgreich fort.

Darüber hinaus nahm sie ein Kunststudium am Langara College und der Emily Carr Universität auf. Dank ihres Vaters, ein professioneller Jazztrompeter und Pianist, war Nina schon früh umgeben von Bebop und Swing. Besonders Dizzy Gillespie, ein langjähriger Freund der Familie, hatte starken Einfluß auf Nina und ermutigte sie, mit Leidenschaft ihren Weg als Jazzsängerin weiter zu verfolgen.

Noch während ihres Studiums trat Nina Michelle zusammen mit ihrem Vater in Jazzclubs in British Columbia auf. Während dieser Zeit entstand 1996 ihre erste CD „Nina Michelle Live“ in „Vancouver´s Jazz Cellar“.

Kurz danach wurde Nina für eine deutsche Schallplattenproduktion verpflichtet, was sie dauerhaft nach Europa verpflanzte. Es dauerte nicht lange, und sie wurde ein Teil der lokalen und ausgedehnteren Jazzszene, und somit München ihre zweite Heimat. Bald sang sie regelmäßig mit bekannten Formationen wie: Max Greger Jr, Charlie Antolini, Hugo Strasser, und Pete York. Auch so konnte Nina als Künstlerin wertvolle Erfahrungen für ihre Bühnenpräsenz sammeln und sie dankt es diesen „Gentlemen of Swing“ bis heute.

Nina tourt nun seit 20 Jahren durch ganz Europa, hat zahlreiche CDs, vor allem in englischer Sprache, aber auch auf französisch, deutsch, portugiesisch und slowakisch aufgenommen. In bleibender Erinnerung wird ihr ein beeindruckendes Konzert mit der SWR-Max Greger Bigband in der Münchner Philharmonie mit dem großartigen Solisten Benny Bailey bleiben.

Nina fühlt sich auf großen und kleinen Bühnen gleichermaßen zu Hause: Prinzregententheater, Münchner Residenztheater, Meistersingerhalle Nürnberg, Wiener Konzerthaus, BIX Stuttgart, Birdland Neuburg etc, sowie auf Festivals in Ascona, auf den Bahamas, Jazz an der Donau, Lenker Jazztage, Shake the Lake, Vancouver Jazz Festival etc.

Nina stand auch vor der Kamera für Oliver Storz´s TV Produktion „Gegen Ende der Nacht“, wobei sie auch dem Soundtrack ihre Stimme lieh. In der TV Serie „Sturm der Liebe“ hatte sie ebenfalls einen Gastauftritt als Sängerin.

In letzter Zeit widmete sich Nina Michelle vermehrt ihrer eigenen Singer Songwriter Karriere. Massgeblich beeinflußt von Michelle Legrandes Schaffen als Filmkomponist verwob Nina ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken in ihre Kompositionen. Ein vorläufiges Resultat stellt ihre 2018 veröffentlichte Produktion „Love Confessions“ dar, auf der vorwiegend ihre eigenen Kompositionen zu hören sind.